Menü
02774.8090

Altenpflegeheim Kronberg

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Antworten auf häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie eine Zusammenfassung von Fragen die häufig vor einer Heimaufnahme gestellt werden. Wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt (02774-809410) mit uns auf. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Anmeldung
Im Altenpflegeheim Kronberg können Sie sich jederzeit anmelden. Mit dieser Anmeldung gehen Sie keine Verpflichtung ein. Sie können eine Anmeldung bei kurzfristigem Bedarf eines Pflegeplatzes tätigen oder auch, um für den Fall der Vorsorge zu treffen.

Für eine Anmeldung füllen Sie bitte den Anmeldebogen aus. Das ärztliche Attest kann Ihr Hausarzt oder bei aktuellem Krankenhausaufenthalt der behandelnde Stationsarzt ausfüllen. Dies wird aber nur bei aktuellem Einzug ins Altenpflegeheim benötigt. (Nicht bei Vorsorge)

Zimmer/Ausstattung
Die durchschnittliche Größe der Zimmer beträgt ca. 22 qm. Alle Bewohnerzimmer haben ein Bad mit WC und ebenerdiger Dusche, eine Hausnotrufanlage, Satelliten- und Telefonanschluss.

Die Telefonnummer besteht in der Regel aus der Telefonnummer des Hauses plus der Zimmernummer: z.B.: 02774/809 – 101. (Zimmer 101).

Eingerichtet sind sie mit modernen Einbauschränken, einem Pflegebett, Nachttisch, einer Kommode, einem Tisch und zwei Stühlen. Wir freuen uns wenn Sie Ihr Zimmer mit eigenen Möbeln und persönlichen Gegenständen (z.B. Bilder) so einrichten wie Sie es möchten. Wenn Sie dabei Hilfe benötigen unterstützen wir Sie gerne.

Einstufung Pflegegrad
Versicherte müssen einen Antrag bei der jeweiligen Pflegekasse stellen um Leistungen aus der Sozialen Pflegeversicherung zu erhalten. Ab 01.01.2017 wird im Zuge des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes ein Antrag auf Pflegegrad erforderlich. (Bis 31.12.2106 war ein Antrag auf Pflegestufe notwendig)
Im Rahmen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes ersetzen die fünf neuen Pflegegrade die bisher geltenden drei Pflegestufen. Außerdem hat sich das Begutachtungsverfahren zur Einstufung in einen Pflegegrad geändert. Doch ohne Antrag erhält man keinen Pflegegrad und damit auch keine Leistungen aus der Pflegekasse.

Eileinstufung im Krankenhaus
Sofern Ihr Angehöriger wegen einer Operation oder einer Krankheit im Krankenhaus ist und es nicht absehbar ist, dass er danach wieder alleine zurechtkommen wird, sollten Sie reagieren. Setzen Sie sich mit dem Sozialdienst des Krankenhauses in Verbindung. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes können eine Eileinstufung durch den MDK beantragen. Das bedeutet: Ihr Angehöriger erhält ab sofort Leistungen aus der Pflegeversicherung und erst im Nachhinein kommt ein Gutachter zum Begutachtungsverfahren vorbei. Dabei wird untersucht, ob der Pflegegrad korrekt vergeben worden ist.

Wichtiger Hinweis
Der Antrag auf einen Pflegegrad muss vom Pflegebedürftigen selbst bzw. seinem gesetzlichen Betreuer unterschrieben werden. Hierfür ist es hilfreich, wenn Sie zusammen mit Ihrem Angehörigen rechtzeitig die Pflegevorsorge geklärt haben. Ehe die Pflegebedürftigkeit noch weiter fortschreitet, sollten Sie evtl. über eine Betreuungsvollmacht, Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung nachdenken.

Antrag auf Höherstufung des Pflegegrads
Die Pflegebedürftigkeit kann sich im Laufe der Zeit ändern. Wenn Sie zu der Erkenntnis gekommen sind, dass der Pflegebedarf gestiegen ist, können Sie einen Antrag auf Höherstufung des Pflegegrades stellen. Dies muss bei Ihrer zuständigen Pflegekasse gemacht werden.

Pflegeversicherung
Ist die Notwendigkeit einer vollstationären Pflege von der Pflegeversicherung bestätigt, wird bei gesetzlich Versicherten monatlich folgendes Pflegegeld von der Pflegeversicherung direkt an das Heim gezahlt:

Pflegegrad monatlich:

 
0 €
770,00 €
1.262,00 €
1.775,00 €
2.005,00 €

Beihilfeberechtigte Bewohner (Beamte) erhalten von der Pflegeversicherung nur 30% oder 50% des o.g. Betrages (je nach Vertrag), da sich die Beihilfestelle an den Heimpflegekosten beteiligt. Hierzu muss bei der Beihilfestelle monatlich ein Antrag gestellt werden.

Selbstzahler
Können die laufenden Kosten durch das Einkommen des Bewohners gedeckt werden, stellt das Heim monatliche Heimkostenrechnungen aus.

Die Rechnungsbeträge können per Lastschrift vom Konto eingezogen. Die Abrechnung erfolgt grundsätzlich rückwirkend, d.h. am Monatsende für den abgelaufenen Monat. Somit erbringt das Heim bis zur Rechnungsstellung eine Vorleistung. Aus diesem Grund wird im Heimvertrag vereinbart, dass bei Vertragsbeginn eine Vorauszahlung geleistet werden muss, die bei Beendigung des Heimvertrages oder bei Inanspruchnahme von Sozialhilfe wieder ausgezahlt wird. Diese einmalige Vorauszahlung beträgt 2.000 € bis 2.400 € und richtig sich danach, ob bereits ein Pflegegrad besteht oder nicht.

Schonvermögen
Die Regelungen zum Schonvermögen, das bei der Beantragung von Sozialleistungen Berücksichtigung findet, sind für Laien sehr kompliziert. Grundsätzlich gibt es kein einheitliches Schonvermögen für Leistungen nach SGB XII und SGB II. Jedes Sozialgesetzbuch definiert hier ein unterschiedliches Schonvermögen.

Wer Leistungen nach SGB XII, also klassische Sozialhilfe beantragt, dem steht nach Paragraf 90 ein gewisses Schonvermögen zu. Dieses Vermögen, das nicht angetastet wird, beläuft sich auf 2.600 Euro.

Können die Heimpflegekosten nicht durch das laufende Einkommen* des Bewohners gedeckt werden, muss das eigene Vermögen** bis zu einer Vermögensschongrenze (2.600 € bei Alleinstehenden, 3214 € bei Eheleuten, Kriegsopfer: 5.708 € bzw. 6.850 € Eheleute) für die Heimpflegekosten eingesetzt werden. Das bedeutet, dass der Bewohner so lange Selbstzahler bleibt, bis die o.g. Vermögensschongrenze erreicht ist.
persönliches Einkommen*: Renten (Kindererziehungsleistung bis Jahrgang 1920, Kriegsrenten und Blindengeld zählen nicht dazu!), Wertpapiererträge, Mieteinnahmen usw.
Vermögen**: Guthaben Girokonto, Bar- und Sparguthaben, Wertpapiere, Aktien, Einlage Bauverein, Haus- und Grundbesitz, Wohnrecht, PKW, Lebens- oder kapitalisierende Sterbeversicherungen (Rückkaufswert) usw.

Schonvermögen Lahn-Dill-Kreis
Ab 01.04.2017 beträgt nach § 90 die maßgebliche Vermögensfreigrenze 5.000 €. Zu der gesetzlichen Vermögensfreigrenze kann im Rahmen der Härtefallregelung ein Betrag von 3.500 € als Bestattungsrücklage anerkannt werden. Ggf. kann noch eine Erhöhung um notwendige Bestattungsgebühren der Stadt bzw. Gemeinde des des Bestattungsortes erfolgen. (z.B. Gemeinde Eschenburg 1.935 €) Es ergibt sich somit ein Schonvermögen von insgesamt 10.435 €.

Sozialhilfe
Können die Heimpflegekosten nicht durch das laufende Einkommen gedeckt werden und ist kein Vermögen* über der Freigrenze vorhanden (2.600 € bei Alleinstehenden, 3214 € bei Eheleuten, Kriegsopfer: 5.708 € bzw. 6.850 € Eheleute), muss vor Heimaufnahme ein Sozialhilfeantrag beim Sozialamt gestellt werden. Bitte wenden Sie sich umgehend telefonisch an das Sozialamt und vereinbaren Sie einen persönlichen Besuchstermin. Zuständig ist und bleibt immer das Sozialamt des Wohnortes vor Heimaufnahme.

Die Renten des Bewohners müssen bei Sozialhilfebeantragung vom Heim sichergestellt werden. Das bedeutet: das Heim zieht monatlich per Lastschrift die Renten vom Girokonto des Bewohners ein. Langfristig werden die Renten direkt an das Heim übergeleitet.

Wird Sozialhilfe bezogen, prüft das Sozialamt, ob leibliche Kinder zum Unterhalt herangezogen werden können. Hierbei wird jeweils das laufende Einkommen des/der Unterhaltspflichtigen (Söhne wie Töchter) zugrundegelegt.
Vermögen: Guthaben Girokonto, Bar- und Sparguthaben, Wertpapiere, Aktien, Einlage Bauverein, Auto, nicht selbstgenutzter Haus- und Grundbesitz, Wohnrecht, Lebens- oder kapitalisierende Sterbeversicherungen (Rückkaufswert) usw.

Finanzierung
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Finanzierung.

Top