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Altenpflegeheim Kronberg

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung

Der Unterschied zwischen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung:

Patientenverfügung

In der Patientenverfügung bestimmt der Verfügende, welche medizinischen und pflegerischen Untersuchungen, Behandlungen und Eingriffe nach seinem Willen durchgeführt oder unterlassen werden sollen. Die Patientenverfügung regelt dagegen nicht, welche Personen die sich daraus ergebenden Entscheidungen treffen dürfen und dafür sorgen sollen, dass der Patientenwille in die Tat umgesetzt wird.

Vorsorgevollmacht

Als Ergänzung zur Patientenverfügung ist daher eine Vorsorgevollmacht ratsam. Dadurch wird der Bevollmächtigte für den Fall, dass der Vollmachtgeber seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, ermächtigt, ihn in allen Angelegenheiten zu vertreten, auf die der Vollmachtgeber die Vollmacht erstreckt hat, wie in Angelegenheiten der Gesundheitssorge und der Pflege, aber auch in Aufenthalts- und Wohnungsangelegenheiten, in der Vermögenssorge, in Behördenangelegenheiten oder anderes mehr.
Der durch die Vorsorgevollmacht Bevollmächtigte ist kein gesetzlicher Betreuer. Die Bevollmächtigung kann die Bestellung eines Betreuers überflüssig machen.

Betreuungsverfügung

Für den Fall, dass eine Betreuung (dennoch) notwendig werden sollte, kann in einer Betreuungsverfügung eine Person vorgeschlagen werden, die zum Betreuer bestellt werden soll oder auch, welche Person nicht Betreuer werden soll. Das Betreuungsgericht hat diesem Vorschlag zu entsprechen, wenn es dem Wohl des Patienten nicht zuwiderläuft. Für die vom Betreuer zu treffenden Entscheidungen ist die Patientenverfügung maßgeblich.

Weitere Unterstützung

Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Ute Reeh

ute.reeh@diakonie-bethanien.de
Tel: 02774/809-170

Leitung Begleitender sozialer Dienst

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